Madagaskar Fotos - Madagascar Pictures
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Namibia: Im Herzen des schwarzen Kontinents

Namibia , das Land im Südwesten Afrikas zwischen dem Oranje Fluss im Süden und dem Kunene Fluss im Norden, ist ein karges und rauhes Land wie aus einer anderen Welt und dennoch so einladend und beinahe vertraut . Namibia ist das Traumland jedes Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben, ideal für eine aussergewöhnliche Fotoreise. Es ist ein Land, in das sich schon viele Menschen verliebt haben. Wer Ruhe sucht und Natur, wer grandiose Landschaften, Wüste und Weite genießen möchte, den wird Namibia, das zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde zählt, nicht mehr loslassen.

 

Namibia ist Afrika, mit freundlichen, einfachen Menschen, mit endlosen Dornsavannen, Mopane Buschland, Makalani Palmen und Baobabs, mit Löwen und Elefanten, Zebras und Giraffen, einer Tierwelt, wie es sie artenreicher fast nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Im riesigen Etosha Nationalpark und durch viele andere Wildschutzgebiete wird sie besonders geschützt.

 

Diese Fotoreise führt unsere Gäste in die reizvollsten Nationalparks Namibias um hier den seltensten Tieren zu begegnen. Diese Expedition wird Ihren Namen gerecht und bietet das Beste für Fotografen und Abenteurer.

Etappenplan (3 Wochen)

1. Etappe: Windhoek – Sesriem – Sossusvlei

 

Nach unserer Ankunft am Hosea Kutako Internationalen Flughafen werden Sie von unserem Tourcoordinator erwartet, und fahren anschließend nach Windhoek. In Windhoek bleiben wir die erste Nacht, bevor es am nächsten Morgen durch die Namib nach Sesriem geht. Hier schlagen wir unser Camp auf und können die Wildnis Namibias genießen.

 

Am nächsten Tag ist ein Besuch des Sesriem Canyons angesagt, welcher zu Fuß erkundet werden kann. Dieser Canyon ist ein etwa 1 km langer, schmaler Einschnitt in die Landschaft und ist bis zu 40 Meter tief. Um die Ochsen in den früheren Jahren zu tränken, brauchte man sechs Riemen um das Wasser nach oben zu befördern, daher der Name – Sechsriemen.

 

Sossusvlei heisst unser nächstes Ziel…

 

Das Sossusvlei - Namibias landschaftliches Highlight inmitten der Namib Wüste - ist eine von mächtigen Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Dünen erreichen teilweise Höhen von 300 Metern und gehören damit zu den höchsten der Welt. Hier haben wir die nächsten Tage Zeit um diese einmalige Landschaft in aller Ruhe und bei Besten Lichtverhältnissen zu fotografieren.

 

2. Etappe: Durch die Namib nach Swakopmund

 

Nach einem zeitigen Frühstück verlassen Wir am 6 Tag die Sossusvlei Gegend, und fahren an den Atlantischen Ozean. Unser Weg führt entlang der endlosen Geröllflächen der zentralen Namib an die Küste nach Swakopmund. Die kleine Stadt, Swakopmund, hat sich ihre Atmosphäre der deutschen Kolonialzeit zur Jahrhundertwende bewahrt. Die Stadt liegt an der Mündung des Swakop Flusses, der normalerweise ein trockenes Flußbett hat.

 

Unser nächster Ausflug führt hinaus auf den Atlantik…

 

Am Morgen fahren Wir nach Walvis Bay, wo Wir an einer Delphinfahrt teilnehmen können. Von Begegnungen mit Pelikanen bis zum Füttern von Seehunden und wenn es das Glück erlaubt, springende Delphine und scheue Schildkröten - All das und mehr können Sie auf dieser morgendlichen Delphin- und Seehund-Bootsfahrten erleben.

 

Segeln Sie mit auf einer der beiden, 13,7 Meter langen Royal Cape Katamarane und genießen Sie die Bucht vor Walvis Bay in Luxus, mit Stil und Komfort. Gegen Mittag fahren wir zurück nach Swakopmund.

 

Am nächsten Morgen in der Früh werden Wir abgeholt und beginnen unsere Spezial-Expedition in die Namib Wüste, die 4 – 5 Stunden dauert. Während dieser Tour durch die Wüste erkunden Wir die Geheimnisse und vielen Wunder der ältesten Wüste der Welt. Einzigartige Motive bieten sich bei dieser Exkursion.

 

Das Leben der Pflanzen und Tiere in der Wüste hängt von dem lebensnotwendigen Nebel ab. Es wird unter anderem erklärt wie die Lebewesen sich in der Wüste diesen Umständen angepasst haben.

 

3.Etappe: Von Twyfelfontein zu den Epupa Falls

 

Nach dem Frühstück Fahrt via dem einstigen Zinnminenort Uis und vorbei dem Brandbergmassiv ins Damaraland nach Twyfelfontein.

 

Die Twyfelfontein Region ist berühmt für einige der besten Buschmann-Zeichnungen und Felsgravuren im südlichen Afrika. Interessante Felsformationen und die Überreste prähistorischer vulkanischer Aktivität umfassen die Orgelpfeifen, den Verbrannten Berg, den Doros-Krater und den Versteinerten Wald.

 

Wüstenelefant, Nashorn, Giraffe, Springbok und Strauss sind nur einige der Tiere, die man hier findet, und die in völligem Einklang mit den Menschen leben.

 

Palmwag-Rauschende Palmen und eine atemberaubende Umgebung in der Wüstenelefanten, Spitzmaulnashörner, Giraffen und Oryxantilopen zu Hause sind, traumhafte Sonnenuntergänge ... dies ist die Palmwag Lodge, einer der ältesten und beliebtesten Touristentreffpunkte in Namibia. Palmwag liegt im Herzen des Damaralandes, auf halbem Weg zwischen Swakopmund und dem Etosha National Park und ist der ideale Ausgangspunkt, um die vielen einmaligen Attraktionen der Kunene Region zu erkunden. (Hier kann fakultativ eine Pirschfahrt in das Hegegebiet gebucht werden).

 

Heute besuchen Sie eine Himba-Siedlung…

 

Die Himba sind einer der letzten Naturvölker die noch zum größten Teil in ihrer alten Tradition leben. Sie leben in kleineren Familien in der Kunene Region verteilt. Auf unserer Tour durch solch ein Dorf werden Wir die Gelegenheit haben diese Menschen und Ihre Lebensweise kennen zu lernen.

 

Unsere Reise führt von Opuwo weiter an die Nordgrenze Namibias. An den Ufern des Kunene Flusses, nur eine kleine Strecke flussaufwärts der spektakulären Epupa – Fälle liegt das Omarunga Camp. Verborgen im Schatten der exotischen Makalanipalmen, ist dieses kleine Paradies mit Sicherheit eine der abgelegensten Unterkünfte in Namibia. Entspannen Sie in dieser atemberaubenden Landschaft am Grenzfluss zu Angola.

 

4.Etappe: Etosha Nationalpark

 

Fahrt wieder in Richtung Süden nach Hobatere, welche an der westlichen Grenze zum Etosha Nationalpark liegt. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, an einer Pirschfahrt in einem offenen Fahrzeug teilzunehmen. Nachtpirschfahrten können Sie fakultativ, vor Ort buchen. Dieser ermöglicht Ihnen die nachtaktiven Tiere wie Erdwolf, Ginsterkatze, Löffelhund und andere zu sehen. In Etosha verbringen wir einige Zeit, um hier die Vielfalt an Tieren und Pflanzen genauer zu erfassen.

 

Heute steht die Weiterfahrt durch den Westlichen Teil des Etosha Nationalpark auf dem Programm. Der Westliche Teil ist nur zugänglich für Registrierte Namibia Reiseanbieter. Es kann also sein das Wir durch den Westlichen Teil der Parks nicht ein anderes Auto sehen. Fahrt nach Okaukuejo, welches am südlichen Teil des Parks liegt. Okaukuejo ist eins der beliebtesten Rastlager im Etosha National Park. Dies ist eines der ersten Gebäude die im dem Park errichtet wurden, hier gibt es auch ein Ökologisches Institut für den Naturschutz. Mit einer beständigen Wasserstelle die Nachts beleuchtete wird, an der man verschiedene Wildarten beobachten kann wie Giraffen, eine Auswahl an Antilopen und Elefanten, wie auch nachtaktive Tiere zum Beispiel Löwen und Nashörner.

 

In Etosha stehen verschiedene Exkursionen auf dem Programm, um die Flora und Fauna dieser Region genauer zu erkunden. Das Fotografieren steht auf dieser Reise im Vordergrund, und so haben wir die dafür am besten geeigneten Destinationen herausgefiltert.

 

5.Etappe: Von Etosha vorbei am Waterberg-Plateu zu den Wildkatzen

 

Heute verlassen Sie den Etosha Nationalpark und fahren via Tsumeb und Otjiwarongo Richtung Waterberg Plateau. Das Waterberg Plateau östlich von Otjiwarongo erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelberg Massiv besteht aus porösem Sandstein. Wir werden an dieser Felsformation nur vorbeifahren, da wir schon in unserer nächsten Destination erwartet werden.

 

Unser nächstes Ziel ist eine wunderbare Lodge, die sehr viel zu bieten hat!

 

Aufgrund der vielen Fotomöglichkeiten, sind die Exkursionen hier optional Vorort zu buchbar. Ob Sie nun Löwen und Geparden fotografieren möchten oder doch lieber Pirschfahrten unternehmen, ist Ihnen überlassen. Hier haben Sie die Qual der Wahl. Denn hier schlägt jedes Fotografenherz höher…

 

Am Nachmittag des letzten Tages werden wir zum Flughafen nach Windhoek gefahren, und besteigen unseren Flieger in die Heimat. Hinter uns liegen 3 Wochen Fotoreise in einem der atemberaubendsten Länder unserer Erde, und mit vielen außergewöhnlichen Fotos im Gepäck.

 

 

 

Wir reisen in Namibia in 2 Kleingruppen, zu jeweils 6 Personen. 12 Reisegäste ist die maximale Teilnehmerzahl für dieses außergewöhnliche Fotoabenteuer. Diese Fotoreise ist auf ganzer Linie etwas besonderes. Lassen Sie sich diese einmalige Foto-Expedition nicht entgehen von der Sie ein Leben lang geträumt haben!!!

Informationen

  • Reisezeitraum 1: 20.06. - 10.07.2012
  • Reisezeitraum 2: 10.11. - 01.12.2012
  • Reisedauer: 3 Wochen

  • Reisepreis: ab € 4.310,- (Basis DZ)
  • Flugpreis: ca. € 1.000,- (externe Leistung)
    Flüge können aber über uns gebucht werden
  • Einzelzimmer-Zuschlag: € 420,-

  • Mindest-Teilnehmer: 6 Personen pro Gruppe
  • bei weniger Teilnehmern ist ein Aufpreis möglich
  • Reisegruppe: Wir reisen in Namibia in 2 Kleingruppen, zu jeweils 6 Personen. 12 Reisegäste ist die maximale Teilnehmerzahl für dieses außergewöhnliche Fotoabenteuer.

Wir erstellen für Sie Ihr individuelles Angebot

und beantworten gerne Ihre offenen Fragen.

Ihre ganz persönliche Wunschreise ist ganz nah...

Highlights

  • Sesriem Canyon
  • Sossusvlei
  • Twyfelfontain
  • Living Desert Tour
  • Felsgravuren
  • Katamaran Tour
  • Swakopmund
  • Brandberg
  • Damara-Kaokoland
  • Palmwag
  • Epupa-Falls
  • Etosha Nationalpark
  • Big-Cat Lodge

Leistungen

  • Eingeschlossene Leistungen:
    Unterkünfte während der Tour
    Tourguide
    Fotoguide
    Fahrzeuge incl. Treibstoff und Fahrer
    Transport in Namibia (keine Flüge)
    Mahlzeiten beim Camping
    Frühstück in den Lodges
    Foto-Workshop
    Eintrittsgelder für geplante Destinationen und Exkursionen
    Campingequipment

  • Nicht eingeschlossene Leistungen:
    Einzelzimmerzuschlag
    Flug nach Namibia
    Trinkgelder Fahrer und Guides
    Getränke / Alkoholische Getränke
    Flughafensteuern und Treibstoffzuschlag
    Gepäckversicherung
    Reiserücktrittversicherung
    Reiseunfallversicherung
    Notfall-Rückreiseversicherung
    Flughafengebühren vor Ort (derzeit kostenfrei)
    Visa-Gebühren (derzeit gratis)
    gesonderte Ausflüge Vorort

Wir erstellen für Sie Ihr individuelles Angebot

und beantworten gerne Ihre offenen Fragen.

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Informationen zu den Destinationen:

Windhoek

Am Nachmittag haben Sie Zeit, die Stadtmitte von Windhoek, welche mit einer Einwohnerzahl von ungefähr 300 000, im Zentrum des Landes liegt, zu erkunden. Das Stadtbild wird geprägt von einem Gemisch aus altem, deutschen Kolonialstil und westlichen, modernen Stadtgebäuden. Einige Denkmäler, wie das Reiterdenkmal und das Von Francois Denkmal, alsauch einige historische Gebäude wie die Christuskirche, der Tintenpalast und die Alte Feste können bei einem Rundgang durch die Stadtmitte besichtigt werden. Entlang der Independence Avenue (frühere Kaiserstrasse) gibt es einladende Kaffees und Bistros, nette Souvenirläden und entlang der Fußgängerzone - Post Street Mall - kann man Souvenirs bei lokalen Händlern erwerben.

Sesriem

Ein Besuch des Sesriem Canyons, welcher zu Fuss erkundet werden kann. Dieser Canyon ist ein etwa 1 km langer, schmaler Einschnitt in die Landschaftund ist bis zu 40 Meter tief. Um die Ochsen in den früheren Jahren zu tränken, brauchte man sechs Riemen um das Wasser nach oben zu befördern, daher der Name – Sechsriemen.

 

Im Zeitraum von zwei Millionen Jahren hat der bei stärkeren Niederschlägen abkommende Tsauchab 80 Kilometer westlich seines Ursprungs den ca. ein Kilometer langen und bis zu 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon in das Sedimentgestein hineingefressen. Der Name Sesriem ist afrikaans und heißt auf Deutsch Sechsriemen, da die ersten Siedler sechs Riemen, die sie aus Fellen von Gemsböcken schnitten, aneinanderknüpfen mussten, um hier Wasser schöpfen zu können. Der Sesriem-Canyon ist an manchen Stellen nur zwei Meter breit und hat eine permanente Wasserstelle, die viele Tiere nutzen. Im weiteren Verlauf wird er immer flacher und breiter, um danach ein flaches Flussbett mit Galeriewald zu formen, das auch von der Piste nach Sossusvlei gequert wird. Er ist heute ein beliebtes, weil vor allem schattiges Touristenziel.

Sossusvlei

Das Sossusvlei - Namibias landschaftliches Highlight inmitten der Namib Wüste - ist eine von mächtigen Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Dünen erreichen teilweise Höhen von 300 Metern und gehören damit zu den höchsten der Welt. Sehr selten, nach heftigen Regenfällen, füllt sich die Lehmsenke mit Wasser. Durch die kaum wasserdurchlässigen Lehmschichten bleibt der flache See dann noch eine Weile bestehen. Die Dünen der Namib Wüste entstanden im Laufe von etwa 80 Millionen Jahren. Sand, vom Oranje Fluss unablässig ins Meer gespült, wurde durch den Benguela Strom an der Küste entlang nordwärts transportiert. Die Brandung schob den Sand an Land. Küstendünen entstanden, die durch den Wind landeinwärts verlagert wurden. Die Sossus-Sandformation verändert sich ständig. Der Reichtum der Farben und ihr Wechsel im Laufe des Tages ist verzaubernd. Mit einem Farbenspiel von Goldgelb und Ocker bis zu Rosa, von Kastanienfarben bis zu intensivem Ziegelrot, das je nach Tageszeit blasser oder kräftiger ist, bilden diese Dünen im ersten und letzten Tageslicht eines der beliebtesten Fotomotive der Welt.

 

Als Baum wächst hier hauptsächlich der Kameldornbaum. Man erkennt ihn an den halbmondförmigen, grau-grünen, wolligen Schoten, die nahrhaftes Futter für viele Tiere sind. In einem so heißen und trockenen Gebiet können nur wenige größere Tierarten überleben. Zu ihnen zählt der Gemsbock oder Oryxantilope genannt.

 

Gemsböcke haben ein effektives System, um in extremer Hitze zu überleben. Ein dichtes Adernetz vor dem Hirn in der Nasenhöhle dient sozusagen als Hitzetauscher. Bei Körpertemperaturen von bis zu 45° C wird das Blut durch hecheln abgekühlt, bevor es ins Gehirn kommt. Auch Springböcke sind ab und an zu sehen. Einige der Gräser und Pflanzen sind endemisch, d. h. sie wachsen nirgendwo anders auf der Erde.

 

Die meisten Bewohner der Dünen fallen nur durch die Spuren im Sand auf, denn um der sengenden Hitze der Oberfläche zu entgehen, vergraben sie sich und werden erst nach Sonnenuntergang aktiv.

 

Sesriem liegt ca 65 Kilometer vom Sossusvlei entfernt (1 Stunde Fahrzeit). Die letzten 4 Kilometer bis zum Vlei sind extrem weichsandig. Man kann sie nur per Geländewagen oder aber zu Fuss bewältigen.

Swakopmund

Die kleine Stadt, Swakopmund, am Atlantik hat sich ihre Atmosphäre der deutschen Kolonialzeit zur Jahrhundertwende bewahrt. Die Stadt liegt an der Mündung des Swakop Flusses, der normalerweise ein trockenes Flußbett hat. Ordentliche, saubere Straßen, die von Palmen gesäumt sind, makellose Gärten und alte Gebäude aus der Kolonialzeit, prägen das Stadtbild. Man findet noch Geschäfte mit deutschen Namen und fühlt sich zurückversetzt in eine Zeit, irgendwo in Deutschland, als es noch keine großen Supermärkte gab.

 

Es ist kaum zu glauben, daß direkt am Stadtrand die Wüste beginnt. Die altdeutschen Straßennamen sind kürzlich in afrikanische Namen umbenannt worden. Als die deutschen Kolonialbehörden einen Hafen suchten, wählte man Swakopmund. Walvis Bay war in britischem Besitz, Lüderitz war zu weit entfernt und hatte vor allem kein Süßwasser. Im Jahre 1892 bestimmte deshalb Hauptmann Curt von Francois, Kommandant eines Kanonenboots, eine Stelle nördlich des Swakop Flusses eine "Anlegestelle". Eine richtige Anlegestelle war es allerdings nicht, denn das Wasser ist viel zu flach und eine geschützte Bucht ist auch nicht vorhanden. Also wurden ein Jahr später 40 Siedler und 120 Angehörige der Schutztruppe mit Booten durch die nicht ungefährliche Brandung an Land gebracht. Erst 1905 wurde ein 325 Meter langer hölzerner Landungssteg gebaut, der später durch eine solidere Konstruktion aus Eisen ersetzt wurde.

 

Swakopmund wurde zum Tor für Deutsch-Südwestafrika. Die gesamte Versorgung der Kolonie wurde über den kleinen Ort abgewickelt. 1902 konnte eine Schmalspur-Eisenbahn nach Windhoek in Betrieb genommen werden. Der Bahnhof im wilhelminischen Stil stammt aus dem gleichen Jahr.

 

Twyfelfontein

Twyfelfontein (dt: Zweifelbrunn) ist der Name einer Quelle und eines Tales im Damara-Bergland in Namibia. Das Tal wurde von den Damara, den früheren Bewohnern des Tales, Uri-Ais, springende Quelle, genannt. Als sich 1947 weiße Farmer in dem Tal niederließen, erwies sich die Quelle als nicht mehr zuverlässig, und sie nannten sie Twyfelfontein. 1964 wurden die Farmerei wieder aufgegeben. Der Name Twyfelfontein wird heute für das ganze Tal verwendet.

 

In der Umgebung von Twyfelfontein wurden über 2500 Felsgravuren (Petroglyphen) und einige Felsmalereien auf glatten Felsplatten gefunden. Das Tal wurde 1952 zum Nationalen Denkmal erklärt, nachdem viele Felsgravuren gestohlen worden waren.

Die Bestimmung ihres Alters ist schwierig, da es nur anhand indirekter Anhaltspunkte, wie der Oberflächenverwitterung, geschätzt werden kann. Mit zunehmenden Alter nähert sich die Farbe der Gravur wieder der des unbearbeiteten Felsens an. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses hängt jedoch von Wetter- und weiteren Faktoren ab, die niemand für Namibia genau kennt. Man nimmt heute an, dass die Gravuren in sechs Perioden von 300 v. Chr. bis kurz nach 1800 erschaffen wurden. Die Gravuren sind ohne Metallwerkzeuge hergestellt worden, was außerordentlich mühsam gewesen sein muss.

 

Damals waren die Felsplatten wahrscheinlich noch etwas weicher als heute, da sie noch nicht mit dem heute überall sichtbaren harten Wüstenlack überzogen waren. Da neben den Gravuren viele Quarzsplitter zu finden sind, nimmt man an, dass diese als Meißel dienten, um den Fels zu bearbeiten.

Etosha Nationalpark

Der heutige Etosha Nationalpark wurde 1907 als Namibias erstes Naturschutzgebiet von der damaligen deutschen Regierung gegründet. In den folgenden Jahren kam immer mehr Land dazu und der Etosha Nationalpark wuchs zum grössten Naturschutzgebiet der Welt, mit einer Fläche von +/- 80 000km². Wegen politschen Gründen wurde der Park almählich kleiner, bis dass er seine heutige Fläche von 22 912km² erlangte.

 

„Land des trockenen Wassers“, „Platz der Luftbilder“ oder „Großer, weißer Platz“ sind die widersprüchlichen Übersetzungen des Wortes Etosha. Wenn man in der Etosha Pfanne ist lernt man, daß es das Wasser ist, das die Bezeichnungen beeinflußt. Die Hitze läßt das Wasser verdunsten und die Luftbilder entstehen, wo das Wasser vertrocknet ist. Es läßt eine dünne, salzige Kruste zurück, eine weiße Fläche, in einem großen, stillen Feld. Im Norden ist die Salzpfanne das Zentrum der Etosha, ein Überbleibsel eines prähistorischen Binnenmeeres. Die Etosha Pfanne erstreckt sich über 130 km von Ost nach West und verläuft über 72 km von Nord nach Süd - über 5000 km² flache, schimmernde Sandebene.

 

Im Etosha Park leben ungefähr 110 Säugetierarten, darunter Elefanten, Nashörner und die großen Raubtiere wie Löwen und Geparden, sowie etwa 340 Vogelarten. Der Bestand aller Säugetiere hat seit den fünfziger Jahren zugenommen.

 

Die Tiere können nur überleben, weil es im Park relativ viele natürliche und angelgte Wasserstellen gibt, die ihnen das erforderliche Wasser bieten.

Waterberg Plateau

Das Waterberg Plateau östlich von Otjiwarongo erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelberg Massiv besteht aus porösem Sandstein. Niederschläge sickern durch das durchlässige Gestein und treffen unten auf eine wasserundurchlässige Tonschicht. Während es oben auf dem Plateau sehr trocken ist, gibt es am Fusse viel Oberflächenwasser und kräftige permanente Quellen. Die Vegetation ist darum hier vergleichsweise üppig und grün und besonders artenreich. Unter anderem sieht man hier wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume. Ausserdem gibt es eine reiche Fauna.


Hinweis:

Wir möchten darauf hinweisen, dass Reisen in vielen Ländern nicht mit dem Reisen in Amerika oder Europa verglichen werden kann. Durch Witterungseinflüsse (Regen oder Zyklone) können ganze Landstriche unter Wasser gesetzt, Brücken zerstört, und die Durchführung einer Tour in der ursprünglichen Variante unmöglich gemacht werden. In diesem Fall werden wir eine gleichwertige Alternativroute vorschlagen. Auch die angegebenen Tourpreise können sich den ändernden Preisen Vorort anpassen. Dies wird Ihnen aber vor Antritt der Reise mitgeteilt.